Trimurti Yoga TTC200

November 23, 2016

Nachdem ich zwei Wochen lang auf der Yoga Alliance Seite die Angebote der Yoga Schulen in Indien studiert hatte entschied ich mich für Trimurti Yoga in Goa. Es ist schwierig zu sagen, was mich am Ende dazu bewegt hatte dort mein Training zu buchen, aber ich bin mir sicher das Video auf ihrer Internetseite und die nähe zum Strand hatten sehr großen Einfluss darauf!

 

Mit meinen leichten Startschwierigkeiten wie ein verpasster Flug und eine 7 stündige Verspätung kam ich in Goa an. Der Fahrer stand trotz siebenstündiger Verspätung noch immer dort um mich und mein Blinddate Ines zum 1,5 Stunden entfernten Campus zu bringen. Ines kam aus München angeflogen und wir hatten die Ehre unsere miserable Weiterreise ab Doha gemeinsam zu bezwingen. Wie glücklich wir waren als uns am Goa Airport das pick-up Schild vor die Nase gehalten wurde kann sich vielleicht der ein oder andere vorstellen der schon einmal nach Indien gereist ist!

 

Bei Trimurti im Dschungel angekommen wurden wir herzlich empfangen und haben direkt unsere Zimmer/Hütten bekommen. Im Anschluss machten wir uns gleich los zum Strand in Agonda. Dort trafen wir weitere Teilnehmer und merkten leichte Anspannung da sich jeder die Frage stellte „Was wird uns die nächsten 28 Tage wirklich erwarten?!“

In unserem Orientation Meeting am Abend wurde dann die Anspannung gedämpft und wir bekamen ein klares Bild über den Ablauf unserer Ausbildung.

In einer Vorstellungsrunde hatte jeder die Möglichkeit sich kurz vorzustellen und wir durften anfangen uns die 40 Namen der anderen Schüler und Lehrer einzuprägen. Dies war durchaus eine zusätzliche Challenge!

 

Am nächsten morgen ging es dann gleich um 7 Uhr mit unserer ersten zweistündigen Yoga Session los. Die Energie und Freude machte sich in allen Gesichtern breit!

In der darauffolgenden Pause von 9-10 gab es Frühstück. Jeden morgen ein Vergnügen!

 

Danach stand „Anatomy“ auf dem täglichen Stundenzettel. Hier lernten wir alles über Knochen, Gelenke, Muskeln, Bänder, Organe, Nervensysteme, Atmung usw.

Grob gesagt alles über den menschlichen Körper in Bezug auf Yoga.

 

Im Anschluss folgte die „Art of Teaching“ Klasse in der wir z.B. über die Geschichte des Yogas, die Aufgaben und Qualitäten eines Yoga Lehrers, die Theorie verschiedener Yoga Stile, die Frequenzen und die Kommunikation sprachen. Bei den Yoga Stilen starteten wir mit Hatha Yoga, Sivananda Yoga über Ashtanga Yoga bis hin zum dynamischen Vinyasa Yoga. Pro Woche eine Stilrichtung.

 

In der wohlverdienten Pause von 13 bis 14 Uhr gab es Thalis zum Lunch. Das vegetarische Yogi Essen hatte alle Erwartungen übertroffen.

 

Nach der zweiten großen Pause stand Philosophy auf dem Zettel. Bashkar unser „unique and pure Indian Yogi“ lehrte uns traditionelle Yoga Philosophie und Praktiken. Unteranderem Yoga Sutras, Pranayama, Meditation, Chanting und Kriyas sowie Lifestyle & Ethics. Auf jeden Fall eine Begegnung der besonderen Art und ein bleibendes Erlebnis.

 

Im Anschluss ging es weiter mit „Adjustment & Alignment“. In dieser Stunde haben wir einzelne Asanas studiert. Es ging um den sicheren weg in die Haltung sowie das herauskommen. Außerdem wurden diverse Hilfestellungen erläutert die anschließend in praktischen Übungen getestet wurden. Durch täglich wechselnde Trainingspartner konnten wir uns alle kennenlernen und die körperlichen Unterschiede feststellen von denen in Anatomie ausführlich gesprochen wurde.

 

In unserer letzten Unterrichteinheit „Evening Reflextion“ tauchten wir ein in Welt des Yin Yogas, Yoga Nidra, Kundalini Yoga, Art of touch & Massagen sowie Tratakar Meditation. Dies war immer ein perfekter Ausgleich für die herausfordernden morgendlichen Praktiken!

Dinner gab es ab 19 Uhr und hierzu ist nicht mehr zu sagen als: Lecker war es!

 

So vergingen die Tage am Ende wie im Flug! Die Abschlussprüfungen sowie die kleinen „Teaching Praktikums“ waren mit die Highlights der gesamten Zeit. Hierbei konnte man noch mehr über sich selbst lernen und sah seine Persönlichkeit im unterrichten wieder.

 

Wenn ich zurück blicke und mir die Frage stelle ob ich diese Schule noch einmal wählen würde, kann ich nichts anderes antworten als „auf jeden Fall“. Die Organisation, die Qualität der Lehrer, die Art des Unterrichts, die Unterbringung, das Essen und das Preisleistungsverhältnis ist 1A.

 

Es war eine aufregende und interessante Zeit mit unglaublich tollen Menschen die einem echt ans Herzen gewachsen sind!

 

Namaste

 

 

 

 

 

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