AUM aka. OM

December 23, 2016

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine erste AUM / OM Erfahrung. Anfangs dachte ich mir „(O)hne (M)ich“ da ich den Sinn des Mantras nicht sah. Außerdem fühlte es sich fremd an. Ich musste erst über meinen „deutschen“ Schatten springen und dahinter kommen was es eigentlich bedeutet - Der heiligste Laut des Hinduismus aus dem das Universum entstand und der einfach gesagt für Alles steht!

 

 

Das OM bringt die Harmonie zwischen Körper und Geist, die fürs praktizieren von Yoga notwendig ist und ebenfalls hilft sich besser zu konzentrieren. Die dabei produzierte Vibration und Schwingung in Bauch, Brust, Kehle, Wirbelsäule, Stirn und Scheitel dehnt die Energie (Prana) im Körper aus und man kann gleichzeitig fühlen wie sich eine Vorfreude breit macht. Für mich ein toller Start und Abschluss jeder Yogapraxis.

 

 

Leider hat das OM keinen festen Bestandteil in vielen deutschen Studios oder wird von Schülern nicht angenommen. Sicherlich gibt es Lehrer die auf Grund dessen aufgehört haben es in ihren Stunden einzubringen. Dies finde ich persönlich sehr schade da es Teil ist und es viel Freude bringt wenn man seinen Schweinehund (Ego) überwunden hat und anfängt zu vibrieren.

 

Die durchschnittliche Überzahl der Frauen in deutschen Studios bringt eine zusätzliche Herausforderung für den Mann mit. Das OM klingt höher und die tiefere Stimme des Mannes sticht daher mehr heraus. Hierzu sei aber gesagt, dass die weiblichen Kursteilnehmer sich über männliche Unterstützung sehr freuen. Es verpasst dem ganzen ein bisschen mehr Würze. Die männlichen OM’s sind toll und es sollte Männer ganz und gar nicht davon abhalten los zu summen.

 

 

Kleiner Tipp! Falls man sich Anfangs sehr unsicher ist gibt es die Möglichkeit ein stilles OM zu praktizieren indem man den Mund geschlossen hält und sich vorstellt mit zu singen. Dies hat mir damals auch geholfen nach und nach den Mund weiter zu öffnen und mehr aus mir raus zu kommen.

Eine weitere schöne experimentierfreudige Übung um das OM einer Gruppe etwas näher zu bringen, ist „The sea of OM“. Hier starten alle gemeinsam ein OM und führen es in einer Endlosschleife in ihrem Atemrhythmus fort. So lange bis ein Zeichen des Lehrers kommt. Dabei kann man verschiedene Betonungen testen und seine vertraute Lautstärke finden.

 

 

Viel Spaß beim ausprobieren!

 

 

 

 

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